Kreativtechnologien

Kreativtechnologie Buttonherstellung

Seit Jahrzehnten werden Buttons weltweit als Werbe- und Informationsträger verwendet. Offen an der Kleidung getragen transportieren sie die Ansichten, Vorlieben oder auch Abneigungen ihres Trägers an die Öffentlichkeit. Wer kennt ihn nicht, den Button mit der lachenden roten Sonne und dem Text „Atomkraft? Nein danke.“? Und ständig werden sie als „out“ und „oldschool“ bezeichnet. Bisher jedoch ohne Wirkung. Nach unserer Erfahrung sind Buttons immer aktuell und auch immer gefragt. Nur sind die Anwendungsmöglichkeiten und Variationen der Buttons vielseitiger und kreativer geworden.

Gelber runder Button mit lachender roter Sonne und dem Schriftzug Atomkraft? Nein danke – bekanntes Beispiel für Buttons als Botschaftsträger

Wie stellt man Buttons her?

Zur Herstellung von Buttons benötigt man eine Buttonmaschine, in der die Bestandteile des Buttons zusammengepresst werden. Man selbst steuert nur einen einfachen Ausdruck des gewünschten Motivs (Laser- oder Tintenstrahldrucker, normales Kopierpapier) bei.

In der Regel übernimmt eine Stanze das Ausstanzen der Vorlage in der gewünschten Form und Größe für die jeweiligen Buttonformate.

Rote Buttonmaschine mit Hebel und runden Presswerkzeugen neben einer grauen Stanze mit rotem Hebel zum Ausstanzen der Motivvorlagen
Einzelteile eines ovalen Buttons: Klarsichtfolie, Motivpapier mit Bierflaschen, Vorderschale aus Metall und Rückwand mit Anstecknadel

Der Button selbst besteht aus einer mitgelieferten  formgenau gestanzten Klarsichtfolie, einer Vorderschale sowie einer Rückwand. Die Rückwand kann verschiedene Funktionen übernehmen, wie Pin-Nadel, Schminkspiegel, Flaschenöffner, Magnet etc.

In wenigen Sekunden und mit wenigen Handgriffen entsteht aus den einzelnen Bestandteilen in der Buttonmaschine ein hochwertiger und haltbarer Button.

Was gibt es für Buttons?

Zum einen gibt es verschiedene Button-Formate: Rund (Durchmesser von 25mm bis 75mm), quadratisch (37mm), rechteckig (37mm x 58mm) und auch oval (45mm x 69mm).

Bestandteile eines runden Buttons: glänzende Metall-Vorderschale oben, Rückwand mit Pin-Nadel unten, vor dem Pressen in der Buttonmaschine
Bestandteile eines quadratischen Buttons (37 mm): silberne Vorderschale aus Metall und Rückwand mit Pin-Nadel
Rohlingteile eines rechteckigen Buttons (37 x 58 mm): metallische Vorderschale und Rückwand mit Pin-Nadel vor weißem Hintergrund
Ovaler Button-Rohling aus Metall im Format 45 x 69 mm: glänzende Vorderschale oben, Rückwand mit Pin-Nadel unten

Zum anderen stehen für die verschiedenen Formate in der Regel unterschiedliche funktionale Rückseiten wie Pin-Nadel, Schminkspiegel, Flaschenöffner, Magnet etc. zur Verfügung.

Bestandteile eines runden Buttons: glänzende Metall-Vorderschale oben, Rückwand mit Pin-Nadel unten, vor dem Pressen in der Buttonmaschine
Runder Button mit rotem YOW!-Logo und www.y-o-w.de, dahinter ein Button mit Schminkspiegel als funktionaler Rückseite
Zwei ovale Buttons: Vorderseite mit YOW-Logo und Na dann Prost!, Rückseite aus Metall mit Flaschenöffner und Magnet
Runde Button-Bauteile aus Metall: glänzende Vorderschale und Rückseite mit eingesetztem Magnet in der Mitte für Magnetbuttons

Bei Buttons mit magnetischen Rückwänden kann zusätzlich noch ein Sicherheitsmagnet verwendet werden, um z. B. Namensschilder zu erstellen, die das Textil nicht durch Sicherheitsnadeln beschädigen.

Weiße runde Button-Rückseite aus Kunststoff mit silbernem Magneten in der Mitte, z. B. für Namensschilder ohne Nadel

Die Button-Rohlinge sind bei YOW! in Packungen zu 100 Stück erhältlich (Ausnahme: Das Format „25mm rund“ gibt es nur im 500er Pack).

Wo kommen Buttons zum Einsatz?

Heutzutage werden Buttons in der Regel als Give-Away verwendet, das heißt als kostenloser Werbeträger. Kleine und mittlere Firmen können beispielsweise mit den Flaschenöffner-Buttons sehr günstig und nachhaltig ihre Logos und Werbebotschaft vermitteln und publik machen. Dabei bleibt man flexibel, was den Aufdruck angeht und hat noch dazu geringe Kosten im Vergleich zur industriellen Produktion von Buttons. Selbstgemachte Buttons können immer aktuell sein. In der Vorweihnachtszeit, zum Tag der offenen Tür, zur Wies’nzeit, zur Neueröffnung, auf großen Veranstaltungen oder auch auf Partys im kleinen Kreis – jederzeit kann man die Druckvorlage selbst individuell anpassen und verändern und die Auflage dafür bestimmen. Das ist es doch, oder?

Und was den „Atomkraft? Nein danke“-Button angeht – er hat seit 1975 mit einer geschätzten Gesamtmenge von 20 bis 30 Millionen und in mehr als 40 Sprachen auf der ganzen Welt Freunde gefunden.

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